Begründung

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Tiere sind in der Massentierhaltung krassen Schmerzen und Leiden ausgesetzt.

Bereits die Zucht von Nutztieren erschafft regelrechte Monster, die nur für die Lebensabläufe in den industriellen Anlagen gemacht sind. Bei Masthähnchen, Puten und Schweinen schreitet die Gewichtszunahme schneller voran als das Knochenwachstum. Die Tiere können schließlich ihr eigenes Gewicht kaum noch tragen und leiden chronische Schmerzen. [1]

Möglichst viele Tiere werden auf möglichst kleinem Raum gehalten, so dass oft einfache natürliche Bewegungen unmöglich sind. [2] Tiere, die an ihren normalen Verhaltensweisen gehindert werden – dazu gehören neben ausreichender Bewegung auch das Bilden und Aufrechterhalten komplexer sozialer Strukturen [3] – werden verhaltensgestört und verletzen sich gegenseitig. Um solche Verletzungen zu verhindern, werden den meisten Ferkeln nach der Geburt ohne Betäubung die Eckzähne und die Schwänze kupiert. Hühnern und Puten wird betäubungslos der hochempfindliche Schnabel gekürzt. [4] Männliche Ferkel werden zudem gewöhnlich zur Verbesserung des Fleischgeschmacks kastriert: Ohne Betäubung werden ihnen die Hoden herausgeschnitten. [5]

Die Mindestanforderungen, die die Tierschutzgesetzgebung an die Haltung stellt, sind viel zu gering. [6] Dennoch werden selbst sie immer wieder unterlaufen, wie u.a. die jüngsten Skandale in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern zeigen.

Die Transporte zur Schlachtstätte sind für die Tiere oft strapaziös. Viele kommen verletzt an. Bei der Schlachtung müssen die Tiere zwar elektrisch betäubt werden, bei der großen Zahl und der hohen Geschwindigkeit der Schlachtbänder kann allerdings nicht vermieden werden, dass einige Tiere bei vollem Bewusstsein getötet werden. [7]

In der Massentierhaltung zählen Tiere nur als Produktionseinheiten. Ihre Züchtung, Fütterung und Haltung dienen allein industriellen Interessen und laufen den Bedürfnissen der Tiere zuwider. Das dadurch verursachte milliardenfache Leiden empfindungsfähiger Lebewesen ist inakzeptabel.

Schon diese Einsicht genügt, um die Massentierhaltung grundsätzlich abzulehnen. Gegen ihre Weiterführung sprechen darüber hinaus folgende Gründe.

Laut dem vierten Sachstandsbericht des Weltklimarates verursacht die Land- und Forstwirtschaft rund 30% der weltweiten Treibhausgasemissionen. [8] Der Tierhaltung direkt werden rund 5% zugeschrieben (Methan-Ausstoß). [9] Der indirekte Effekt ist jedoch viel höher: Um Nutztiere zu ernähren, wird rund ein Drittel des weltweiten Getreides verwendet. [10] Die Agrarwirtschaft trägt weitere 6% zu Treibhausgasemissionen bei. Für den Anbau des Getreides werden (Regen-)Wälder gerodet.

Den gesamten Beitrag der Tierhaltung zu den weltweiten Treibhausgasemissionen schätzt die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN (FAO) auf 18%. [11], [12]

Die Massentierhaltung treibt nicht nur die globale Erwärmung weiter an, sondern schädigt auch Umwelt und Natur. Besonders bedeutsam ist die hohe Nitrat-Belastung der Böden durch die riesigen Mengen anfallender Gülle aus der Massentierhaltung. [13] Nitrate sind zwar wesentlicher Bestandteil aller Düngemittel, doch wenn Gülle im Übermaß auf die Felder ausgebracht wird, gelangt ein wesentlicher Anteil der Nitrate ins Grundwasser. Dieses Wasser ist dann nicht mehr zum Trinken geeignet. [14] In der Umgebung von Anlagen zur Massentierhaltung ist das Grundwasser nachweisbar stark mit Nitraten belastet. Dieses Problem wiegt besonders schwer in Niedersachsen, der deutschen Hochburg der Massentierhaltung. [15] Über Flüsse gelangen Nitrate ins Meer, nachweisbar in den südlichen Küstengewässern der Nordsee und in der gesamten Ostsee.[16] Dort verursachen sie Massenwachstum von Algen und pflanzlichem Plankton. Nach deren Absterben kommt es zu großflächigen Fäulnisprozessen, die das Leben im Meer vergiften.

  1. Gesundheitsrisiken durch Fleischkonsum: In Deutschland stieg der Fleischkonsum zwischen 1961 und 2007 von 64 auf fast 88 kg pro Kopf und Jahr an. [17] Ein hoher Fleischkonsum begünstigt eine Vielzahl von Krankheiten. Besonders der Verzehr von verarbeitetem Fleisch wie Schinken, Speck und Wurstwaren erhöht jüngsten Studien zufolge das Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen, um 42 Prozent. Das Risiko für Diabetes vom Typ 2 steigt um 19 Prozent. [18] Menschen, die viel rotes Fleisch verzehren, erkranken außerdem deutlich häufiger an Krebs. [19] Eine Reduktion des Fleischkonsums zugunsten einer verstärkt vegetarischen Ernährung dient dagegen der Gesundheit: Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt die vegetarische Dauerkost mit dem Hinweis auf Studien, denen zufolge eine fleischlose Ernährung positive Effekte mit sich bringt. [20]
  2. Gesundheitsrisiken durch Viren und Bakterien: Die Massentierhaltung bietet günstige Bedingungen für die Entwicklung hochpathogener Virusstämme, wie wir dies ab 2006 beim Vogelgrippe-Virus A-H5N1 Asia erlebt haben, [21] und für die Entwicklung von Bakterienstämmen, die gegen Antibiotika resistent sind. Gefürchtet sind insbesondere die multiresistenten Stämme des Bakteriums Staphylococcus aureus (MRSA), die besonders häufig in Schweinemastanlagen auftreten. Die dort arbeitenden Personen gelten als Risikogruppe. Besonders gefährlich ist es, wenn über infizierte Personen die Keime in Krankenhäuser gelangen. Dort werden durch sie u.a. Blutvergiftungen und Lungenentzündungen ausgelöst. An derartigen Infektionen erkranken in Deutschland jährlich zehntausende Menschen. [22]

  1. Erhöhter Getreidepreis: Die Ernährung von Nutztieren verbraucht große Mengen an Getreide. Im Jahr 2002 ging über ein Drittel der weltweiten Getreideernte (670 Millionen Tonnen) an die Mast von Tieren. [23] Die Nachfrage nach Getreide für die Massentierhaltung erhöht den weltweiten Getreidepreis. Ein Anstieg der Getreidepreise erschwert es den ärmsten Menschen der Welt, sich das Getreide zu leisten. Damit trägt die Massentierhaltung zum Welthunger bei. Im Jahr 2009 waren 1,02 Milliarden Menschen unterernährt. [24]
  2. Agrarsubventionen: Produkte aus der Massentierhaltung werden – unterstützt durch Agrarsubventionen [25] – exportiert. [26] Agrarexporte machen es den Bauern in den Zielländern schwerer, ihre Produkte abzusetzen. Insbesondere wenn die subventionierten Exporte aus der EU in arme Regionen gelangen, ist es ein paradigmatischer Fall von globaler Ungerechtigkeit.Im Jahr 2008 wurden aus der EU Milch und Milchprodukte im Wert von 2,8 Milliarden Euro exportiert. Zu den größten Importeuren zählten Algerien, Saudi Arabien, Nigeria. [27] Zwischen 1994 und 2009 stieg die Ausfuhr von Geflügelfleisch aus Europa nach Afrika von 35.000 auf 150.000 Tonnen jährlich. [28] Exportiert wurden insbesondere Hühnerteile, die auf europäischen Märkten keinen Absatz finden.

Wirtschaftliche Bedeutung der Massentierhaltung: Oft wird die Massentierhaltung mit dem Argument verteidigt, sie schaffe Wohlstand und/oder Arbeitsplätze. [29] Darauf ist dreierlei zu antworten.

  1. Ethische Tabus: Wenn ethische Grenzen überschritten werden, wie es beim Umgang mit Lebewesen in der Massentierhaltung geschieht, werden finanzielle Überlegungen irrelevant. Heutzutage verteidigt auch niemand mehr die Sklavenhaltung oder die Kinderarbeit, auch wenn sie wirtschaftliche Vorteile erwarten ließen.
  2. Externe Kosten: Zweitens bezieht diese Argumentation nicht die hohen Schäden ein, die Mensch und Umwelt durch die übertriebene Fleischproduktion erleiden. Manche Schäden sind berechenbar; [30] andere, wie Schäden an Gesundheit, ländlicher Lebensqualität sowie am Weltklima, sind gar nicht sinnvoll zu beziffern, obgleich entscheidend. Auch moralische Schuld kann nicht mit Geld aufgehoben werden.
  3. Arbeitsplätze: Ein tragender Grundsatz der Massentierhaltung lautet Automatisierung, damit immer weniger Menschen für die Haltung von immer mehr Tieren nötig werden. Während zum Beispiel die Schweinemast im Jahr 2009 deutschlandweit expandierte, ging die Zahl der Betriebe um 6% zurück. [31] Dagegen ist von einer Umstellung auf ökologische Landwirtschaft ein Anstieg der Beschäftigung zu erwarten. [32]

Niedrige Lebensmittelpreise durch Massentierhaltung: Zu der Befürchtung, dass die Ausgaben für Lebensmittel für den Einzelnen deutlich höher würden, wenn der Ausstieg aus der Massentierhaltung realisiert wird, ist zweierlei zu sagen:

  1. Umverteilung der Subventionen: Erstens würden durch den Abbau der Subventionierung für Massentierhaltung öffentliche Gelder frei, die dann in die ökologische Landwirtschaft fließen könnten. Das würde die Preisdifferenz zwischen Produkten aus beiden Wirtschaftsformen erheblich vermindern. Ebenso wäre denkbar, mit den frei werdenden Geldern gezielt einkommensschwachen Haushalten den Kauf von gesunden und umweltschonenden Lebensmitteln zu ermöglichen.
  2. Gesunde Ernährung: Zweitens kann jede/r auch einen Preisanstieg von Fleisch, Milch und Eiern durch eine Einschränkung des Konsums dieser Produkte zu Gunsten eines höheren Konsums pflanzlicher Lebensmittel – auch im Sinne der gesünderen Ernährung – abfedern.

Oft wird die Massentierhaltung mit dem weiteren Argument verteidigt, die Mehrheit der Menschen konsumiere Produkte aus Massentierhaltung. Das zeige, dass diese Menschen mit der gängigen Praxis einverstanden seien, dass also aus demokratischer Sicht kein Handlungsbedarf bestehe. [33] Darauf ist Folgendes zu antworten:

  1. Keine Alternativen: Viele Menschen entscheiden sich gegen Produkte aus Massentierhaltung, wenn sie leicht erkennbare Alternativen haben: Die Kennzeichnung der Haltungsform auf Eiern hat zu einer verstärkten Nachfrage nach Freilandeiern geführt; [34] der Boom von Bioprodukten weist in dieselbe Richtung.
  2. Unkritisches Grundvertrauen: Viele Menschen bringen den herrschenden Institutionen ein Grundvertrauen entgegen. Sie vertrauen zum Beispiel darauf, dass Produkte, die im Supermarkt verkauft werden, nicht giftig sind. Ebenso geht man davon aus, dass bei der Herstellung der Produkte eines Supermarktes basale moralische Normen eingehalten wurden, da man erwartet, dass grobe Verstöße gesetzlich verboten sind.
  3. Pluralistische Ignoranz: Außerdem besteht die Neigung zur so genannten pluralistischen Ignoranz. Menschen passen ihr Verhalten dem Verhalten anderer Menschen an: Das, was alle machen, kann nicht vollkommen falsch sein. [35] Diese Faustregel ist im Alltag nützlich: Es ist praktisch unmöglich, jegliches Verhalten gründlich zu hinterfragen und zu analysieren. Die meisten Menschen haben hierfür keine Zeit. Entsprechend konsumieren sie Produkte aus der Massentierhaltung, weil das viele andere auch tun.
  4. Viele-Personen-Dilemma: Nicht zuletzt ist der Konsum von Produkten aus Massentierhaltung ein typisches Beispiel für das Problem des kollektiven Handelns, das eine Abwandlung des so genannten Gefangenendilemmas darstellt. Wenn ein Individuum auf den Konsum dieser Produkte verzichtet, alle anderen aber weiter Erzeugnisse aus Massentierhaltung konsumieren wie bisher, ist die Auswirkung aus der Verhaltensänderung für die Tiere sehr klein bis Null. Denn eher wird die Menge an Fleisch, Milch und Eiern, auf die dieser Mensch verzichtet, entsorgt, als dass ein Tier weniger in den Stall gestellt wird. Für das Individuum hingegen erscheint der Verzicht auf den Konsum von Produkten aus Massentierhaltung als eine einschneidende Umstellung. Im Ergebnis erscheint es dem einzelnen Menschen unverhältnismäßig, auf diese Produkte zu verzichten, solange sie/er nicht weiß, ob hinreichend viele andere ebenfalls darauf verzichten.

Eine politische Lösung wird allen vier Punkten gerecht: Erstens würde eine Kennzeichnung die Möglichkeiten des Einzelnen verbessern, sich gegen Massentierhaltungsprodukte zu entscheiden. Zweitens muss die Politik dafür sorgen, dass das Vertrauen der Konsumenten gegenüber den angebotenen Waren auch so weit wie möglich durch gesetzliche Vorgaben für die Erzeugung der Waren gerechtfertigt ist. Drittens ist es Aufgabe der Gemeinschaft, größere Verantwortung zu übernehmen, als es Einzelpersonen bei Einzelentscheidungen tun oder tun können. Viertens stellen solche Maßnahmen ebenfalls eine Lösung des so genannten Viele-Personen-Dilemmas dar.

Befürworter der Massentierhaltung verweisen darauf, dass mit technischen Mitteln viele der vorgebrachten Nachteile der Massentierhaltung reduziert oder gar beseitigt werden könnten. So ist es technisch möglich, Gülle aufzufangen, bevor sie ins Grundwasser gelangt, und sie z.B. zur Energiegewinnung zu verwenden. Insbesondere bei der Massentierhaltung ist es technisch möglich, Methangase aufzufangen, bevor sie in die Atmosphäre gelangen. Es ist auch technisch möglich, durch Manipulation von Getreide [36] oder Beimischung von Zusatzstoffen zum Futter [37] die Menge von Methan- und Lachgasemissionen aus der Massentierhaltung zu reduzieren. Es ist gewiss auch denkbar, die negativen Auswirkungen des Fleischkonsums auf die Gesundheit mit noch besseren Medikamenten zu bekämpfen. Der Welthunger könnte vielleicht durch die Erfindung von noch produktiveren Getreidearten reduziert werden. Und technisch wäre es vielleicht sogar möglich, schmerzunempfindliche Tiere zu züchten. [38]

Aus drei Gründen ist dieses Vertrauen in den technologischen Fortschritt beschämend und blauäugig:

  1. Beschämend, da keine Lösung des Grundproblems: Erstens ändern diese Technologien nichts am Grundproblem, dem grausamen Umgang mit Tieren bei der Massentierhaltung. Vielmehr würde die Umsetzung dieser Lösungsvorschläge unter Umständen die Tierquälerei verstärken.
  2. Blauäugig, da unvorhergesehene Nebenwirkungen: Die Agro-Gentechnik, Zusatzstoffe zum Futter sowie die Gasauffanganlagen können unbeabsichtigte Nebenwirkungen auslösen, die wir uns noch nicht einmal alle vorstellen können.
  3. Blauäugig, da Fortschritt nicht vorhersehbar: Viele der technischen Lösungen müssen erst noch erfunden werden. [39] Mit dem Vertrauen auf technische Lösungen geht man somit eine Wette ein, dass die zu erfindenden Technologien tatsächlich erfunden werden, ohne zu wissen, ob und wann dies geschehen könnte.

Fußnoten

  1. [1] agrarheute.com: EFSA untersucht Tierschutz bei Mast- und Zuchthühnern, EFSA: Scientific Opinion on the influence of genetic parameters on the welfare and the resistance to stress of commercial broilers, Animal Health: Lahmheiten bei Zucht – und Mastschweinen; Foer 2010, S. 385-389.
  2. [2] Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung und folgende Abschnitte; ARD Mediathek: Vom Elend eine deutsche Milchkuh zu sein
  3. [3] Foer 2010, S. 196f
  4. [4] Tim Patrick Kilchling: Möglichkeiten zur postoperativen Schmerzreduzierung beim Kupieren der Schwänze von Saugferkeln; provieh.de: Zustandsbericht Schweinehaltung in der EU; Albert Schweitzer Stiftung: Kooperation zur Beendigung des Schnabelkürzens
  5. [5] http://provieh.de/s3219.html
  6. [6] PETA: Milch für Humana: Der Horrorhof von Datzetal, PETA: Der Fall Grotelüschen. Putenmästerin wird Tierschutz-Ministerin
  7. [7] Foer 2010, S. 387
  8. [8] Rogner et al. 2007, S. 105.
  9. [9] Die Zahl kommt folgendermaßen zustande: Der Weltklimarat schreibt: “Livestock accounts for about one-third of global anthropogenic emissions of CH4.” (Smith et al. 2007, S. 510). An einer anderen Stelle nennt er die globalen anthropogenen CH4-Emissionen aus dem Jahr 2004: 14,3% (Rogner et al. 2007, S. 103).
  10. [10] FAO [2006], S. 12
  11. [11] FAO [2006]
  12. [12] Das Worldwatch Institut hat den Anteil, den die Tierhaltung zu den Treibhausgasemissionen beiträgt, auf 50% geschätzt. Ihre Schätzmethoden sind allerdings umstritten. Doch auch wenn die genauen Zahlen nicht bekannt sind, ist es plausibel anzunehmen, dass der Anteil der Tierhaltung am Ausstoß von Treibhausgasen beträchtlich ist.
  13. [13] Vgl. FAO [2006] , S. 136.
  14. [14] Vgl. FAO [2006] , S. 145.
  15. [15] BUND: Agrarreform statt Massentierhaltung (S. 12.)
  16. [16] Sachverständigenrat für Umweltfragen: Für eine zeitgemäße
    Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)
    , S.11
  17. [17] FAO Statistik
  18. [18] FOCUS: Entwarnung für rotes Fleisch, Vorsicht vor der Wurst
  19. [19] Ärztezeitung: Wer viel Fleisch isst, bekommt eher Krebs
  20. [20] Vegetarierbund Deutschland: Deutsche Gesellschaft für Ernährung: “Wir empfehlen vegetarische Dauerkost.”
  21. [21] Lorenzen [2008]
  22. [22] EFSA: EFSA evaluates factors contributing to MRSA in pigs; WLV: MRSA: „Infektionsrisiko nicht dem Zufall überlassen“, Ärztezeitung: Schweine häufig mit MRSA infiziert
  23. [23] FAO [2006], S. 12
  24. [24] FAO: Hunger Statistiken
  25. [25] Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung: Agrarmarktmaßnahmen
  26. [26] Europäische Kommission: EU Trade in Agriculture
  27. [27] Europäische Kommission: Milchprodukte 2008
  28. [28] EED [2010], S. 3
  29. [29] siehe z.B. Sueddeutsche: Europas größte Hähnchenschlachtfabrik. Das neue Projekt: Noch leistungsfähiger
  30. [30] IÖW: Was kostet ein Schnitzel wirklich?
  31. [31] Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Expansion der Schweinefleischerzeugung hält an
  32. [32] Europäische Kommission: Entwicklung der Beschäftigungssituation in der Landwirtschaft
  33. [33] Z.B. die niedersächsische Agrarministerin Grotelüschen, siehe Sueddeutsche: Die Ministerin und die leidenden Puten; siehe auch wietze-info.de: Geflügelschlachtbetrieb: Info/Fraktionen CDU/SPD/FDP
  34. [34] Naturschutzbund: Welt-Ei-Tag: Geflügellobby mogelt weiter mit Siegel herum
  35. [35] Vgl. Thaler/Sunstein [2008], Teil 1, Abschnitt 3.
  36. [36] Smith et al. [2007], S. 510
  37. [37] Smith et al. [2007], S. 509f
  38. [38] Adam Shriver: Not Grass-Fed, but at Least Pain-Free, New York Times
  39. [39] Smith et al. [2007], S. 510

Literaturverweise

In den Niederlanden unterstützen bereits Hunderte von Professorinnen und Professoren eine ähnliche Petition. Als Ergänzung zu unserem Appell empfehlen wir Ihnen die deutsche Übersetzung ihres Plädoyers für eine nachhaltige Viehhaltung.

  • Bommert, W., 2009. Die Zukunft der Welternährung. Riemann Verlag, München.
  • EED [Evangelischer Entwicklungsdienst], 2010. Keine chicken schicken. Bonn
  • FAO (2006). Livestock’s long shadow
  • Foer, J.S. (2010). Tiere essen. Kiepenheuer & Witsch Verlag, Köln.
  • Lorenzen, S (2008). Evolution und Ausbreitung des Vogelgrippe-Virus H5N1 Asia sowie Aspekte der Biosicherheit, Tierärztliche Umschau 63, S. 333-339.
  • Rogner, H.-H.; Zhou, D.; Bradley, R.; Crabbe, P.; Edenhofer, O.; Hare, B.; Kuijpers, L. & Yamaguchi, M. (2007): Introduction, in: Metz, B.; Davidson, O.; Bosch, P.; Dave, R. & Meyer, L. (Ed.), Climate Change 2007: Mitigation. Contribution of Working Group III to the Fourth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change, Cambridge University Press
  • Smith, P.; Martino, D.; Cai, Z.; Gwary, D.; Janzen, H.; Kumar, P.; McCarl, B.; Ogle, S.; O’Mara, F.; Rice, C.; Scholes, B. & Sirotenko, O. (2007). Agriculture. In: Metz, B.; Davidson, O.; Bosch, P.; Dave, R. & Meyer, L. (Ed.), Climate Change 2007: Mitigation. Contribution of Working Group III to the Fourth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change, Cambridge University Press.
  • Thaler, R. H., Sunstein, C.R. (2008): Nudge. Improving Decisions about Health, Wealth, and Happiness. Yale University Press.